Schönheit, Geheimnis, Obsession. Eine der umfangreichsten Ausstellungen, die je dem italienischen Symbolismus gewidmet wurden. Mehr als 140 Werke – Gemälde, Skulpturen, Radierungen – eröffnen dem breiten Publikum die visionärste Phase der italienischen Kunst zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert: ein Kapitel, das sich im engen Dialog mit einer internationalen Strömung entwickelte, die auf verschiedenen Ausprägungen des Präraffaelismus sowie auf einer französischen und mitteleuropäischen Kultur beruhte, deren zentrale Bezugspunkte Gustave Moreau und Arnold Böcklin waren. Dennoch konnte der italienische Weg zum Symbolismus eine eigene Identität herausbilden, erkennbar in der Verbindung von spirituellen Anliegen und der ständigen Auseinandersetzung mit Mythos und Landschaft, die Tradition und Moderne miteinander zu verbinden vermochte.
Die Natur als lebendiger Organismus, der Mythos als verstörende Erfahrung, die weibliche Figur als ambivalente Präsenz, die Landschaft als Raum der Innerlichkeit, die grafische Linie als Trägerin des Unsichtbaren: Dies sind die thematischen Kerne der sieben Ausstellungsteile, die darauf ausgelegt sind, die gesamte Komplexität und Breite der italienischen symbolistischen Vorstellungswelt zu vermitteln.
Unter ihnen befindet sich auch ein Werk aus der UniCredit Art Collection, Villa Borghese des Künstlers Onorato Carlandi, das vom 14. März bis zum 28. Juni 2026 zu sehen sein wird.
Für weitere Informationen: Il Simbolismo in Italia – FONDAZIONE MAGNANI ROCCA

